Nicht jedes Unternehmen, das Produkte verkauft, braucht einen Online-Shop. Und manches, das nach Anfrage aussieht, lässt sich online besser verkaufen. Diese Fragen helfen bei der Entscheidung.
Ein Shop passt eher, wenn
- Ihre Produkte feste Preise haben und ohne Beratung gekauft werden.
- Sie Versand oder Abholung gut organisieren können.
- Sie Zeit für Pflege von Produkten, Bestand und Bestellungen haben.
Eine Anfrage passt eher, wenn
- Preise vom Einzelfall abhängen, etwa bei Maßanfertigungen.
- Kunden vor dem Kauf beraten werden möchten.
- Sie wenige, hochwertige Stücke verkaufen.
Der Weg dazwischen
Oft ist eine Mischung sinnvoll: Produkte mit Bildern und Beschreibung zeigen, aber statt Warenkorb eine Anfrage oder einen Beratungstermin anbieten. Wächst die Nachfrage, kann später ein Shop dazukommen.
Fragen, die bei der Entscheidung helfen
- Haben Ihre Produkte feste Preise, oder hängt der Preis vom Einzelfall ab?
- Wie viele Produkte bieten Sie an, und wie oft ändert sich das Sortiment?
- Wer kümmert sich um Versand, Rückfragen und Rücksendungen?
- Kaufen Ihre Kunden spontan, oder möchten sie vorher beraten werden?
Was ein Shop zusätzlich mit sich bringt
- Produktbilder und Beschreibungen für jedes Produkt.
- Zahlungsanbieter, Versandoptionen und laufende Gebühren.
- Rechtliche Texte wie Widerrufsbelehrung und Allgemeine Geschäftsbedingungen.
- Laufende Pflege von Preisen, Beständen und Bestellungen.
Mit einer Website mit Anfrage oder Terminbuchung können Sie klein anfangen. Kommen später regelmäßig Bestellungen für feste Produkte, lässt sich ein Shop ergänzen.
Ein Online-Shop bringt zusätzliche Pflichten mit sich, zum Beispiel zu Widerruf, Preisangaben und Barrierefreiheit. Lassen Sie die rechtlichen Texte von einer Fachperson prüfen.



