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Wer passt zu Ihnen?

Fragen, die Sie vor dem Auftrag stellen sollten, damit es später keine Überraschungen gibt.

· 2 Min. Lesezeit

Angebote für Websites unterscheiden sich stark, im Preis und vor allem darin, was enthalten ist. Mit diesen Fragen finden Sie heraus, ob jemand zu Ihnen passt.

Vor dem Gespräch

  • Gibt es Arbeiten, die Sie sich ansehen können, auch auf dem Handy?
  • Wird die Website individuell gestaltet oder aus einer fertigen Vorlage gebaut?
  • Wer ist Ihr Ansprechpartner, und wie erreichen Sie ihn?

Zum Angebot

  • Steht schriftlich, welche Seiten und Funktionen enthalten sind?
  • Wie viele Korrekturrunden sind eingeplant?
  • Wer schreibt die Texte, und wer kümmert sich um Bilder?
  • Was kostet es, wenn später etwas dazukommt?

Nach dem Start

  • Gehören Ihnen Domain, Inhalte und Zugänge?
  • Wer kümmert sich um Hosting, Aktualisierungen und Sicherungen?
  • Können Sie kleine Änderungen selbst machen, oder gibt es dafür Betreuung?

Freelancer oder Agentur?

Beides kann gut passen. Bei einem Freelancer sprechen Sie meist direkt mit der Person, die gestaltet und baut. Das macht Abstimmungen kurz. Eine Agentur hat mehr Leute und kann große Projekte parallel stemmen, dafür laufen Gespräche oft über eine Projektleitung. Wichtiger als die Größe ist, ob die Arbeitsweise zu Ihnen passt und ob jemand erreichbar bleibt.

Referenzen richtig prüfen

  • Öffnen Sie die Beispiele auf dem Handy, dort sind die meisten Ihrer Besucher.
  • Achten Sie darauf, wie schnell die Seiten laden und wie leicht Sie zur Anfrage kommen.
  • Fragen Sie, was genau der Anbieter bei dem Projekt gemacht hat: Gestaltung, Texte, Technik oder alles.
  • Eine Referenz aus Ihrer Branche ist schön, aber nicht nötig. Entscheidend ist, ob die Seiten klar und durchdacht wirken.

Warnsignale

  • Garantierte Plätze bei Google. Das kann niemand versprechen.
  • Die Domain wird auf den Anbieter statt auf Sie registriert.
  • Lange Vertragslaufzeiten, die im Gespräch nicht erwähnt wurden.
  • Kein schriftlicher Umfang, nur ein Stundensatz ohne Rahmen.
  • Ausweichende Antworten auf die Frage, was nach dem Start passiert.

Das Erstgespräch nutzen

Ein gutes Erstgespräch dreht sich um Ihr Unternehmen und Ihre Kunden, nicht um Technik. Danach sollten Sie wissen, wie das Projekt abläuft, wer Ihr Ansprechpartner ist und was Sie beitragen müssen. Wenn Sie nach dem Gespräch mehr Fragen haben als vorher, ist das ein Hinweis.

Ein gutes Zeichen ist, wenn Ihnen jemand auch sagt, was Sie nicht brauchen. Ein schlechtes, wenn die Antworten auf diese Fragen ausweichend bleiben.

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