Statt bei Google zu suchen, fragen viele inzwischen einen KI-Assistenten: „Welcher Betrieb in meiner Nähe macht …?“ Ob und wie Ihr Unternehmen in der Antwort vorkommt, lässt sich nicht steuern, aber gut vorbereiten.
Woher die Antworten kommen
Assistenten mit Websuche greifen auf Suchindizes zurück und lesen die gefundenen Seiten. Dazu kommt, was sie beim Training über das Netz gelernt haben. Wer bei den großen Suchmaschinen gut gefunden wird und an mehreren Stellen im Netz erwähnt ist, hat deshalb bessere Chancen.
Was Sie tun können
- Klare Fakten auf der Website: wer Sie sind, was Sie anbieten, wo und für wen. Kurz und überall gleich formuliert.
- Häufige Fragen Ihrer Kunden mit ehrlichen Antworten direkt auf der Website.
- Strukturierte Daten, damit Maschinen Angaben wie Leistungen, Ort und Kontakt sicher lesen können.
- Die Website für Suchmaschinen und KI-Crawler zugänglich halten und bei den Webmaster-Werkzeugen der großen Suchmaschinen anmelden.
- Erwähnungen auf anderen Seiten: Verzeichnisse, Verbände, Partner und Bewertungen.
So prüfen Sie, was KI-Assistenten über Sie sagen
- Fragen Sie verschiedene Assistenten nach Ihrem Unternehmen, mit Namen und Ort.
- Fragen Sie auch so, wie Kunden fragen würden, zum Beispiel nach einer Empfehlung für Ihre Leistung in Ihrer Stadt.
- Notieren Sie, welche Angaben falsch sind oder fehlen, und welche Quellen genannt werden.
- Wiederholen Sie das alle paar Monate. Die Antworten ändern sich mit der Zeit.
Was nicht hilft
- Versteckte Texte oder lange Listen von Suchbegriffen.
- Erfundene Bewertungen oder übertriebene Versprechen.
- Viele fast gleiche Seiten, die sich nur im Ortsnamen unterscheiden.
KI-Assistenten stützen sich auf dieselben Grundlagen wie Suchmaschinen: klare Inhalte, verlässliche Angaben und einen guten Ruf. Wer dort sauber arbeitet, wird von beiden eher richtig dargestellt.
Garantien gibt es dafür nicht: Was ein Assistent antwortet, entscheidet er selbst. Mit guten Grundlagen steigt aber die Chance, dass er Ihr Unternehmen kennt und richtig beschreibt.



