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Was kostet das eigentlich?

Wovon der Preis abhängt und wie Sie zu einem verlässlichen Festpreis kommen.

· 3 Min. Lesezeit

Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Damit Sie trotzdem einschätzen können, womit Sie rechnen müssen, erkläre ich hier, welche Punkte den Preis bestimmen und wie Sie zu einem Angebot kommen, auf das Sie sich verlassen können.

Was den Preis bestimmt

  • Umfang: Eine einzelne Seite ist schneller gebaut als ein Auftritt mit vielen Unterseiten, etwa für jede Leistung eine eigene.
  • Gestaltung: Eine eigene Gestaltung braucht mehr Zeit als eine angepasste Vorlage, passt aber genau zu Ihrem Unternehmen.
  • Funktionen: Terminbuchung, Online-Shop, Chatbot, mehrere Sprachen oder Animationen kommen zur reinen Website hinzu.
  • Texte und Bilder: Liegen sie schon vor, oder sollen sie erst entstehen?
  • Betreuung: Hosting, Wartung und Änderungen nach dem Start sind laufende Leistungen und kommen meist monatlich dazu.

Warum ein Festpreis sinnvoll ist

Bei Stundenabrechnung wissen Sie vorher nicht, was am Ende auf der Rechnung steht. Bei einem Festpreis ist der Umfang vorher schriftlich beschrieben. Kommt im Projekt etwas Neues dazu, wird es als Änderung besprochen, bevor es umgesetzt wird.

So kommen Sie zu einem Angebot

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, was Ihre Website leisten soll, welche Seiten und Funktionen nötig sind und was schon vorhanden ist. Danach bekommen Sie ein Angebot zum Festpreis, in dem genau steht, was enthalten ist.

Einmalige und laufende Kosten

Bei einer Website gibt es zwei Arten von Kosten: die Erstellung, die einmal anfällt, und den Betrieb, der jeden Monat oder jedes Jahr weiterläuft. Ein seriöses Angebot weist beides getrennt aus, damit Sie wissen, was nach dem Start auf Sie zukommt.

  • Domain: die Adresse Ihrer Website, meist als Jahresgebühr beim Anbieter.
  • Hosting: der Speicherplatz, auf dem die Website läuft.
  • Wartung und Änderungen: Aktualisierungen, Sicherheit und kleine Anpassungen, oft als Monatsabo.
  • Lizenzen: zum Beispiel für Schriften, Bilder oder Erweiterungen, falls sie nicht frei nutzbar sind.
  • Bei Online-Shops: Gebühren des Shopsystems und der Zahlungsanbieter.

Baukasten, Vorlage oder eigene Gestaltung

  • Baukasten: Sie bauen selbst mit einem Online-Werkzeug. Das ist günstig im Einstieg, kostet aber Ihre Zeit, und die Möglichkeiten sind begrenzt.
  • Angepasste Vorlage: Ein fertiges Design wird mit Ihren Inhalten gefüllt. Das geht schneller, sieht aber oft ähnlich aus wie viele andere Seiten.
  • Eigene Gestaltung: Aufbau, Texte und Design entstehen für Ihr Unternehmen. Das braucht mehr Zeit, passt dafür genau zu Ihren Kunden und Ihrem Angebot.

Welche Variante passt, hängt weniger vom Budget allein ab als davon, was die Website leisten soll. Eine Seite, die regelmäßig Anfragen bringen soll, lohnt eine andere Investition als eine reine Visitenkarte im Netz.

Wo Sie sparen können und wo besser nicht

  • Sparen können Sie, wenn Sie Texte, Bilder und Logo vorbereiten, mit einem kleineren Umfang starten und später erweitern und auf Funktionen verzichten, die Ihre Kunden nicht nutzen.
  • Nicht sparen sollten Sie an der Darstellung auf dem Handy, an kurzen Ladezeiten, an verständlichen Texten und an den rechtlich nötigen Seiten wie Impressum und Datenschutzerklärung.

Worauf Sie im Angebot achten sollten

  • Welche Seiten und Funktionen sind enthalten, und steht das schriftlich?
  • Wie viele Feedbackrunden sind eingeplant?
  • Wer liefert Texte und Bilder, und was kostet es, wenn sie erst entstehen müssen?
  • Gehören Domain, Inhalte und Zugänge nach dem Start Ihnen?
  • Sind laufende Kosten für Hosting und Wartung getrennt aufgeführt?

Was Sie für das Erstgespräch vorbereiten können

  • Ihre bisherige Website, falls es eine gibt, und was Sie daran stört.
  • Zwei oder drei Websites, die Ihnen gefallen, auch aus anderen Branchen.
  • Was Besucher auf der Website tun sollen: anrufen, anfragen, einen Termin buchen oder kaufen.
  • Einen groben Zeitrahmen und eine Budgetspanne. Das hilft, den passenden Umfang vorzuschlagen.

Vorsicht bei sehr niedrigen Pauschalpreisen: Oft fehlen dann Texte, eine eigene Gestaltung oder die technischen Grundlagen für Google, oder sie kosten später extra.

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